Satzung des Fußballvereins Play-it-Juniors e.V.

 

§1 Name und Sitz

(1) Der Verein führt den Namen Play-it-Juniors (e.V.)

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Düren und  ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Düren unter der Nummer VR 2558 eingetragen.

§2 Zwecke des Vereins

(1) Der Verein Play-it- Juniors (e.V.), mit Sitz in Düren verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Zweck der Körperschaft ist, die Förderung des Sports, der Jugendhilfe und der Erziehung.

(3) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

  • Die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen,
  • entsprechende Organisation eines geordneten Sport –, Spiel-, Übungs – und Kursbetriebes für den Fußballsport,
  • die Durchführung eines leistungsorientierten Trainingsbetriebes,
  • die Durchführung von Allgemeinbildung und Veranstaltungen und Maßnahmen Aus-, Weiterbildung und Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleitern, Trainern und Helfern,
  • die Beteiligung an Kooperationen, Sport – und Spielgemeinschaften,
  • Maßnahmen und Veranstaltungen zur Erhaltung und Förderung des
    körperlichen, seelischen und geistigen Wohlbefindens,
  • die Erstellung sowie Instandhaltung und Instandsetzung dem Verein gehörenden Geräten und sonstige im Vereinseigentum stehende Gegenstände

(4) Die Körperschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(5) Mittel der Körperschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft.

(6) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch  unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§3 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden. Die Aufnahme ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen, der endgültig über den Aufnahmeantrag entscheidet.

(2) Minderjährige werden durch ihre gesetzlichen Vertreter vertreten.

§4 Verbandsmitgliedschaft

Der Verein und die Mitglieder der entsprechenden Abteilungen unterwerfen sich den Satzungen und Ordnungen des Fußballverbandes Mittelrhein. Dies gilt also auch für die Satzungen und Ordnungen des WFLV und des DFB. Soweit nicht allgemeinverbindliche Bestimmungen dieser Verbände entgegenstehen, regelt der Verein seine Angelegenheiten selbständig.

§5 Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein laufend über Änderungen in ihren persönlichen Verhältnissen schriftlich zu informieren.

Dazu gehört insbesondere:

  • die Mitteilung von Anschriftenänderungen,
  • Änderungen der Bankverbindung bei der Teilnahme am Einzugsverfahren,
  • Mitteilung von persönlichen Veränderungen, die für das Beitragswesen
    relevant sind (z. B. Beendigung der Schulausbildung, Beendigung des Wehrdienstes).

(2) Nachteile, die dem Mitglied dadurch entstehen, dass es dem Verein die erforderlichen Änderungen seiner Daten nicht mitteilt, gehen nicht zulasten des Vereins und können diesem nicht entgegen gehalten werden.

§6 Nichtigkeit und Anfechtbarkeit von Vereinsbeschlüssen

(1) Klagen auf Feststellung der Nichtigkeit oder auf Anfechtung können nur binnen einer Frist von einem Monat ab Beschlussfassung gerichtlich geltend gemacht werden.

(2) Gleiches gilt für die Geltendmachung von vereinsinternen Rügen auf Unwirksamkeit von Vereinsbeschlüssen. Die Rüge ist gegenüber dem Vorstand schriftlich unter Angabe von Gründen zu erheben.

(3) Jedes von einem Vereinsbeschluss betroffene Vereinsmitglied ist zur Anfechtung berechtigt.

§7 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

(2) Der Austritt kann nur durch schriftliche Mitteilung an den Vorstand erfolgen, und zwar mit monatlicher Kündigungsfrist zum 30. Juni oder 31. Dezember. Im Einzelfall, bei begründeter Härte, kann der Vorstand eine kürzere Kündigungsfrist festlegen.

(3) Für den form- und fristgerechten Zugang der Kündigungserklärung gegenüber dem Verein ist das Mitglied verantwortlich.

(4) Ein Mitglied kann nur aus wichtigem Grund ausgeschlossen werden. Ein                         wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn ein Mitglied mit einer Summe, die zwei Monatsbeiträge übersteigt, in Verzug ist und diese, trotz Mahnung, bei gleichzeitigem Hinweis auf den drohenden Ausschluss, nicht innerhalb eines Monats zahlt; oder wiederholt oder in schwerwiegender Weise gegen die Satzung oder sonst gegen die Interessen des Vereins verstoßen hat und die Fortsetzung des mitgliedschaftlichen Verhältnisses dem Verein nicht zugemutet werden kann, ein grobes unsportliches Verhalten offenbart, Anordnungen der Vereinsorgane missachtet und dem Verein hierdurch ein Schaden entsteht. Einem materiellen Schaden steht ein Ansehensverlust insoweit gleich.

(5) Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Der Beschluss ist dem betroffenen Mitglied schriftlich bekannt zu machen. Gegen diesen Beschluss kann binnen zwei Wochen nach seiner Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Vorstand eingelegt werden.

(6) Mit Austritt oder Ausschluss enden alle aus dem Mitgliedschaftsverhältnis sich ergebenden Rechte gegenüber dem Verein. Die Beitragspflicht und andere Verpflichtungen aufgrund der Mitgliedschaft, bleiben bis zum Ende des Kalenderhalbjahres bestehen, in dem der Austritt oder Ausschluss wirksam wird. Im Einzelfall kann der Vorstand bei begründeter Härte die Beitragspflicht früher enden lassen.

§8 Beiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen

(1) Die Höhe der Jahresbeiträge und Aufnahmegebühren setzt die Mitgliederversammlung fest.

(2) Über die Festsetzung von Umlagen entscheidet die Mitgliederversammlung.

(3) Für bestimmte Mitgliedergruppen und Einzelmitglieder kann der Vorstand, unter bestimmten Voraussetzungen und bei Vorliegen von Rechtfertigungsgründen, gestaffelte und ermäßigte Beiträge im Einzelfall oder generell festlegen. Näheres kann eine Beitragsordnung regeln.

(4) Minderjährige Vereinsmitglieder werden mit Eintritt der Volljährigkeit automatisch als erwachsene Mitglieder im Verein geführt und betragsmäßig veranlagt.

§9 Organe des Vereins

(1) Organe des Vereins sind:

  • der Vorstand,
  • die Mitgliederversammlung.

(2) Der Vorstand vertritt den Verein außergerichtlich und gerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied ist einzelvertretungsbefugt.

§10 Die Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist das höchste gesetzgebende Organ des Vereins.

(2) Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet in der Regel einmal jährlich (möglichst bis zum 31.05.) statt.

(3) Die Einladung erfolgt durch den Vorstand. Diese ist mindestens 10 Tage vorher, in Textform an die Mitglieder zuzustellen. Es kann die zuletzt angegebene Adresse auch E-Mail-Adresse verwendet werden.

(4) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Mitglieder stets beschlussfähig.

(5) Stimmberechtigt sind nur Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Für minderjährige Mitglieder dürften die gesetzlichen Vertreter eine Stimme abgeben. Wenn es mehrere gesetzliche Vertreter gibt, so muss eine einheitliche Stimmabgabe erfolgen, oder die Stimmabgabe ist ungültig. Soweit nicht Gesetz oder Satzung etwas anderes vorschreiben, entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

(6) Zu den Gegenständen der Mitgliederversammlung gehören, Entgegennahme von Berichten, Beschluss über die vom Vorstand vorzulegende Jahresrechnung des vorhergehenden Jahres, Beratung und Beschluss über den vom Vorstand vorzulegenden Haushaltsplan des folgenden Jahres, Beschluss über die Entlastung der Vorstandsmitglieder, Verabschiedung von Finanz-, Jugend- und Beitragsordnung, Satzungsänderung Wahl von Kassenprüfern, Wahlen von Mitgliedern des Vorstands, Festsetzung der Höhe von Beiträgen und Aufnahmegebühren.

(7) Über die Beschlüsse der Organe ist eine Niederschrift zu errichten, die nach Verlesung und Annahme durch die nächstfolgende Versammlung von einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.

(8) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert, oder wenn ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt.

§ 11 Der Vorstand

(1) Den Vorstand im Sinne des § 26 BGB bilden folgende Personen:

  • 1. Vorsitzender
  • 2. Vorsitzender
  • Geschäftsführer

(2) Die Mitglieder des Vorstands werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Mitglieder des Vorstands sind ehrenamtlich tätig.

(3) Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Die Ausführung erfolgt im Rahmen der Gesetze, der Satzung des Vereins, seiner Ordnungen und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

(4) Zuständigkeiten und Aufgaben der Mitglieder des Vorstands werden in einer Geschäftsordnung festgelegt.

§ 12 Vergütungen für die Vereinstätigkeit

(1) Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.

(2) Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich, auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG, ausgeübt werden.

(3) Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Abs.(2)trifft die Mitgliederversammlung.

(4) Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.

(5) Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw..

(6) Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 2 Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.

(7) Weitere Einzelheiten können durch eine Finanzordnung des Vereins geregelt werden.

§ 13 Wahlen zum Vorstand und Amtsperioden der Vorstandsmitglieder

(1) Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 4 Jahren gewählt. Die Wiederwahl ist möglich. Die Vorstandsmitglieder bleiben bis zum Eintritt ihrer Nachfolger im Amt.

(2) Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf ihrer/seiner Amtszeit aus, ist der restliche Vorstand berechtigt, ein kommissarisches Vorstandsmitglied bis zur anstehenden turnusgemäßen Neuwahl durch die ordentliche Mitgliederversammlung zu berufen.

(3) Weitere Einzelheiten zu den Wahlen können in einer Geschäftsordnung geregelt werden, die sich der Vorstand gibt und von der Mitgliederversammlung zur Kenntnis genommen werden soll.

§ 14 Kassenprüfung (Revision)

(1) Zwei Kassenprüfer überprüfen einmal im Jahr die Geschäfte des Kassenwarts darauf hin, ob die Aufzeichnungen vollständig und rechnerisch richtig sind und mit den Vorgaben der Mitgliederversammlung und des Vorstands in Einklang stehen.

2) Zu diesem Zweck haben die Kassenprüfer auch das Recht zu außerordentlicher Prüfung und können jederzeit Einsicht in die entsprechenden Unterlagen und Kassenbücher des Geschäftsführers nehmen. Die Kassenprüfer gehören nicht dem Vorstand an und sind in ihrer Tätigkeit allein der Mitgliederversammlung gegenüber verantwortlich. Der Mitgliederversammlung haben sie ihren Revisionsbericht zu erstatten.

3) Die Mitgliederversammlung wählt im Wechsel jeweils einen der Kassenprüfer für eine Amtszeit von zwei Jahren. Sofortige Wiederwahl und die Wahl ausgeschiedener Vorstandsmitglieder ist nicht zulässig.

4) Die Rechnungsprüfung umfasst insbesondere die Überprüfung der Einnahmen und Ausgaben, des Vermögens und der Verbindlichkeiten.

Die Prüfung erstreckt sich insbesondere darauf, ob

  • die Haushalts- und Finanzplanungsgrundsätze eingehalten wurden,
  • Einnahmen und Ausgaben sachlich begründet, verbucht und auch belegt sind,
  • die Haushaltsrechnung sowie Vermögensübersicht mit Verbindlichkeiten ordnungsgemäß aufgestellt wurde,
  • das Inventar zutreffend und vollständig zeitlich abgegrenzt erfasst wurde,
  • die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung eingehalten wurden und
  • vorhandenes Vermögen zweckmäßig verwaltet wurde sowie
  • auf die sachliche und rechnerische Richtigkeit/Wirtschaftlichkeit des
    Rechnungsabschlusses vorliegt.

5) Soweit Zweifel nach vorheriger erfolgter Anhörung des Vorstands zu Einzelvorgängen bestehen, kann nach pflichtgemäßem Ermessen ein Angehöriger der steuerberatenden Berufe zur fachlichen Unterstützung beauftragt und beigezogen werden, soweit dadurch eine gebotene Sachverhaltsaufklärung zu erwarten ist.

6) Die Mitgliederversammlung beschließt auf Antrag und unter Berücksichtigung des Prüfungsberichts über die Entlastung des Vorstands. Sie ist an Empfehlungen der Rechnungsprüfer nicht gebunden.

§ 15 Satzungsänderung

Diese Satzung kann nur von einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen und stimmberechtigten Mitglieder geändert werden.

§ 16 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 17 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine Mitgliederversammlung, zu der schriftlich eingeladen worden ist, mit einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen und stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

§ 18 Mittelverwendung nach Auflösung oder Wegfall des bisherigen Zwecks

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an eine Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, zwecks Verwendung für die Förderung des Sports.

§ 19 Inkrafttreten der Satzung

Die Gründungssatzung ist von der Gründungsversammlung am 15. August 2015 beschlossen worden. In der Mitgliederversammlung vom 15.11.2015 wurde die Satzung in der vorliegenden Fassung und in ihrer Gesamtheit geändert und beschlossen. Sie soll in dieser Version in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Düren eingetragen werden.